Der Markt ruft nach Maschinenbauingenieuren

Damit der hervorragende Ruf der deutschen Industrie weiterhin Weltklasse bleibt und ständig Verbesserungen im Maschinenbau erzielt werden, ist es auch hier erforderlich, dass junge Maschinenbauingenieure permanent innovative Ideen hervorbringen.

Schwerpunkte der Ausbildung

Drei verschiedene Ausbildungsgrundlagen müssen vom Studenten durchlaufen werden. Es ist der Sektor Naturwissenschaft, der Sektor Ingenieurwissenschaft und der Sektor Mathematik. Auf diesen drei Säulen steht die Ausbildung. Chemie und Physik müssen vom Studenten verstanden werden, um Verständnis für allgemeine Zusammenhänge zu finden. Ohne Mathematik geht gar nichts, auch hier braucht man sie zur Lösung von Problemen. Ein sehr wichtiger Bestandteil des Studiums ist die Informatik, da CAD und FEM neben CFD zum täglichen Berufsleben eines späteren Maschinenbauingenieurs gehören.
Mechanik ist die Grundlage des Studiums – dominant sind die Fächer der Ingenieurwissenschaft. Dazu zählen Steuerungstechnik, Regelungstechnik, Werkstoffkunde und natürlich aus Konstruktionslehre. Genauso wichtig sind Thermodynamik und auch die Strömungsmechanik.
Das muss beherrscht werden, sind diese Fächer doch das Fundament für alle folgenden Vorgänge. Natürlich müssen zukünftige Ingenieure auch mit Problemen umgehen können.
Da ist es ein weiterer Bestandteil der Ausbildung, Maschinen im Detail kennenzulernen. Das betrifft ebenso Bauteile. Untrennbar damit verbunden sind die Wirkzusammenhänge.
Es muss alles im Komplex gesehen werden – es kann auch als Systemdenken bezeichnet werden. Und hier gibt es ganz gewaltige Systeme, wie Fabriken, Fahrzeuge aller Art, Schiffe und Flugzeuge. Es kommt hier darauf an, Einzelheiten zu erkennen, bestmöglichst zu einem Gesamten zu fertigen.

Unterschiedliche akademische Grade

Wer nun mit Erfolg sein Studium abgeschlossen hat, der kann dann auf seinen akademischen Grad Master of Scienece verweisen. Es lässt sich vielleicht streiten, ob es günstig ist, dass der bisher auch in Ehren stehende Titel Diplom-Ingenieur in seiner Bedeutung so einen Sturzflug machen muss. Er ist nur noch staatliche Bezeichnung, aber kein akademischer Grad. Momentan wird der Titel noch vergeben, aber es ist fraglich, ob der Inhaber den gleichen Stolz wie früher darauf hat.

Was erwarten jetzt den Maschinenbauingenieur für Aufgaben?

Der Maschinenbauingenieur ist für die Maschinen und deren reibungsloser Arbeit verantwortlich. Er entwickelt und plant, und danach werden dann die verschiedensten Maschinen gebaut. Es ist vielleicht gar nicht so einfach, sich bei diesem sehr großen Einsatzgebiet auf einen Sektor zu spezialisieren. Ob nun Flugzeuge, Schiffe, Klimaanlagen, Kraftwerke oder Geräte des medizinischen Bereichs – alles das und noch vieles mehr wird von Maschinenbauingenieuren konstruiert. Aber er muss nicht nur konstruieren können, nein, auch Betriebswirtschaft, Kommunikation muss er auch beherrschen. Und wer dann noch Fremdsprachen kann, der ist ein gefragter Mann. Das Exportgeschäft lässt sein Konto und seine Geldbörse lachen. Autohersteller sind auch beliebte Arbeitgeber. Die Fertigungstechnik ist ebenfalls eine offene Tür für Maschinenbauingenieure. Im Normalfall haben die Maschinenbauingenieure schon als Studenten ihre Spezialrichtung abgesteckt. Dort werden sie sicher dann nach erfolgreichen Abschluss des Studiums auch einsteigen. Und wenn nicht – der Markt für Maschinenbauingenieure ist groß. Also, der Markt schreit nach Maschinenbauingenieuren – national und international – besser wäre aber das Motto:
Bei uns studiert – bei uns probiert. Das käme unserer Wirtschaft zugute.

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